Evangelisch-methodistischen Diakoniewerk Bethanien e.V.

Vom Glauben an Gott getragen

Die Geschichte methodistischer Bethanien-Diakonie reicht bis ins Jahr 1874 zurück.
Nach der Gründung des ersten Bethanienvereins entstanden Diakonissen-Mutterhäuser in Frankfurt/Main und später u. a. in Hamburg. 1904 konnte die Arbeit auch in Sachsen Fuß fassen, zunächst in Chemnitz, dann in Plauen und Leipzig. Eine kleine Zahl an Diakonissen vom Hamburger Mutterhaus begann in enger Zusammenarbeit mit den methodistischen Gemeinden mit häuslicher Krankenpflege. Daraus entwickelte sich eine Krankenhausarbeit, die sich bis 1972 in der Trägerschaft des Schwesternheims Bethanien Hamburg befand.

1972 wurde das Ev.-meth. Diakoniewerk in der DDR gegründet, um die Krankenhausarbeit in diesem Bereich erfolgreich weiterzuführen. Seit 1990 ist dieses Werk (EmDw) als Verein tätig. Nach der Wiedervereinigung entstand in Zusammenarbeit mit der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Deutschland und den zu ihr gehörenden weiteren Diakoniewerken die Bethanien Krankenhaus Chemnitz gemeinnützige GmbH, die heute Teil der edia.con gemeinnützige GmbH ist.
Seit 2005 widmet sich das EmDw verstärkt auch sozialen Projekten in den Gemeinden.

In den Jahren 2009-2016 hatte das EmDw die Trägerschaft für den "Treffpunkt für Menschen mit psychischen Erkrankungen" in Görlitz inne. Dieser stellte eine regelmäßige und intensive Begegnungsmöglichkeit für betroffene Personen dar und wurde rege genutzt. Neben den wöchentlichen Treffen konnte u. a. ein Naturerkundungsprojekt durchgeführt werden. 

Seit 2017 betreibt das EmDW in enger Verbindung mit einem Trägerkreis, der sich aus Stadtteilökumene und bürgerschaftlichem Engagement speist, das "Nordcafé", eine Begegnungsmöglichkeit für Einheimische und Geflüchtete. Jeden Dienstag steht dieses Angebot von 16.00 - 18.00 Uhr in der Evangelisch-methodistischen Bethesdakirche in Leipzig-Gohlis allen Interessierten offen.

Ein Meilenstein in der Geschichte des EmDW war der Zusammenschluss mit Vereinen und Freundeskreisen aus der Bethanien-Und Bethesdatradition in Hamburg, Wuppertal, Frankfurt/Main, Stuttgart und Ulm im Jahr 2018. Damit hat sich das Tätigkeitsgebiet  des EmDW deutlich erweitert. War die Gründung des Vereins einst Folge der politischen Teilung Deutschland, so ist diese Verbindung nunmehr Ausdruck des gewachsenen Miteinanders im gemeinsamen Staat.

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